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Herstellung eines Lesebuches zum 190. Geburtstag von Mathilde Wesendonck

Am 23. Dezember 2018 feiern wir den 190. Geburtstag von Mathilde Wesendonck. Bekanntgeworden ist sie vor allem, weil der weltberühmte Komponist Richard Wagner im Winter 1857/58 fünf Gedichte seiner Muse quasi „über Nacht“ vertont hat. Diese überschrieb er zunächst mit dem Titel „Fünf Dilettanten-Gedichte für eine Frauenstimme“. Mit der Veröffentlichung im Jahr 1862 änderte sich auch der Titel in „Fünf Gedichte für eine Frauenstimme mit Pianoforte-Begleitung“. Erst viel später stand über der Notensammlung auch ihr Name mit im Titel: „Fünf Gedichte von Mathilde Wesendonk für eine Frauenstimme und Klavier“. Heute sprich man nur noch von den „Wesendonck-Liedern“. Es ist wahr, ohne Richard Wagner würde sich keiner mehr an diese Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts erinnern. Jedoch in Archiven und Nachlässen gibt es Zeugnisse, die belegen, dass sie eine produktive Kinderbuchautorin, Verfasserin von Märchen- und Mythenbüchern sowie von Dramen und Trauerspielen und natürlich von Gedichtsbänden und eben nicht nur die Muse war. Nach dem Tod ihres Mannes (1896) war sie die Besitzerin einer berühmten Bildersammlung mit über 260 Gemälden, die heute noch z.T. in Bonn im Stadt- und LVR-Landesmuseum zu bewundern sind. Neben Elberfeld, Düsseldorf, Zürich, Dresden und Altmünster war für über 22 Jahre auch Berlin eines ihrer Lebenszentren (1882–1904). Hier pflegte sie ihren Salon und ihre Villa im Tiergarten (zwischen dem heutigen Haus der Kulturen und dem Tipi) war wie auch schon in den anderen Städten ein Zentrum und Treffpunkt für den Austausch in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik (Networking). Ziel dieser Buchausgaben soll sein, die Quellen und die Rezeption ihres Wirkens zusammenzutragen, eine umfangreiche Bibliografie zu verfassen und mit einem Lesebuch „Mathilde Wesendonck: Leben – Werk – Wirkung“ an eine große Frau des 19. Jahrhunderts zu erinnern. Am 28. August 1904 starb sie in Altmünster.



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